Sophie-Scholl-Schule Berufsbildende Schule II Mainz 06131 6277810 info@bbs2-mainz.de
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Es wird eng an der Sophie-Scholl-Schule. Seitdem die Feldberg-Grundschule zur Ganztagsschule geworden ist, wächst der Bedarf für Räume ständig. Da die Grundschüler keine langen Wege in Kauf nehmen können, ist klar: „Die Sophie-Scholl-Schule muss weichen“.

Seit 2019 ist das nun auch beschlossene Sache. Der zukünftige Standort ist „An der Bruchspitze“ im Stadtteil Gonsenheim. Hier steht momentan noch das alte FH-Gebäude der Stadt Mainz, das aber aufgrund von Asbestbelastung nicht einfach umgebaut werden kann, sondern abgerissen werden muss.

Eine Chance für die BBS II

Während in Gonsenheim die Abrissbagger rollen, nutzt die Sophie-Scholl-Schule die Gunst der Stunde. Eine Baugruppe hat sich hierzu formiert, um frühzeitig über die zukünftige, pädagogische Bildungseinrichtung nachzudenken, damit ein allumfassendes Lernen in Zukunft an nur einem Standort möglich ist.

Bestrebungen die BBS II an einem Standort zu vereinen, bestehen schon seit rund 50 Jahren. Momentan gibt es zwei Standorte in der Mainzer Neustadt – am Feldbergplatz und am Goetheplatz. Die Wechsel zwischen den Standorten stellen die Schüler und Schülerinnen ebenso wie die Lehrkräfte häufig vor Herausforderungen. Ein Standort würde alle Schulformen miteinander verbinden und würde dem Konzept einer Inklusionsschule gerecht werden.

Neue Anforderungen des Neubaus an veränderte Formen des Lernens

Die Vorstellungen der Lehrerinnen und Schülerinnen sind ähnlich: Es soll ein Gebäudekomplex entstehen, der Architektur und Pädagogik so vereint, dass die Sophie-Scholl-Schule auch in Zukunft den sich verändernden Anforderungen des Lernens Rechnung trägt. Ein wichtiger Punkt ist dabei aber auch die Begegnung der Schulgemeinschaft untereinander – etwas, das in der momentanen Situation zu kurz kommt.

Hier setzt die Baugruppe an. Sie setzt sich aus Kolleg*innen der BBS II zusammen, die sich in der sog. „Phase Null“ das Ziel setzen, die Entwicklung eines tragfähigen, inhaltlichen und räumlichen Konzepts voranzutreiben, das die Effizienz, Bedarfsgerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit des Bauvorhabens sicher stellt (Vgl. „Die Phase Null – Der Film“, 2015).

Wenn alle Gewerke ineinander greifen, können die Überlegungen in acht bis neun Jahren Früchte tragen.