Sophie-Scholl-Schule Berufsbildende Schule II Mainz 06131 6277810 info@bbs2-mainz.de

Über uns

Sophie-Scholl-Schule – Berufsbildende Schule II Mainz

Die Sophie-Scholl-Schule ist eine staatliche berufsbildende Schule (BBS II) in Mainz mit den Schwerpunkten Hauswirtschaft und Sozialwesen, die eine Durchlässigkeit der Bildungswege ermöglicht. Interessierte können bei uns die Berufsreife, den Realschulabschluss, die Fachhochschulreife oder eine abgeschlossene Berufsausbildung erwerben.

Schulleitung

Schulleiterin

Hildegard Küper
kueper@bbs2-mainz.de

Stellvertretende Schulleiterin

Gudrun Dahlen
dahlen@bbs2-mainz.de

Pädagogische Leitung

Marco Feiten
feiten@bbs2-mainz.de

Abteilungsleiter Sozialwesen

Jochen Gensheimer 
gensheimer@bbs2-mainz.de

Abteilungsleiterin Hauswirtschaft und Altenpflege/Altenpflegehilfe

Christa Burggraf-Bach 
burggraf-bach@bbs2-mainz.de

Koordination schulfachlicher Aufgaben

Wolfram Haust
haust@bbs2-mainz.de

Kollegium

Das Kollegium der Sophie-Scholl-Schule 2019/2020

Kontakt: nachname@bbs2-mainz.de

(ersetzen Sie den Platzhalter „Nachname“ mit dem entsprechenden Namen)

Sekretariat

Schulsekretariat:

Berufsvorbereitungsjahr / Berufsfachschule I + II / Fachschule Altenpflegehilfe / Fachschule Altenpflege / Berufsfachschule Pflege

Dienstzeiten:
Montag bis Freitag 8.00 Uhr – 11.45 Uhr

Ansprechpartnerin

Frau Scholle

Telefon

06131 / 62778-10 oder 62778-0

E-Mail

Höhere Berufsfachschule / Fachschule Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik (Vollzeit und berufsbegleitende Form) / Berufsoberschule II Sozialwesen

Dienstzeiten:
Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag 10.00 Uhr – 13.00 Uhr

Ansprechpartnerin

Frau Wollny

Telefon

06131 / 62778-20 oder 62778-0

E-Mail

Vorzimmer der Schulleitung:

Montag bis Donnerstag 7.00 – 15.00 Uhr
Freitag von 7.00 – 13.00 Uhr

Ansprechpartnerin

Frau Wagner

Telefon

06131 / 6277812

E-Mail

Beratung & Hilfe

Schulsozialarbeit

Kristin Scheuermann (Dipl. Pädagogin)

Raum 104 des Hauptstandortes am Feldbergplatz 4

Terminabsprachen unter: scheuermann@bbs2-mainz.de

Oder telefonisch unter: 06131 / 62 77 825.

  • Die Schulsozialarbeiterin ist Ansprechpartnerin für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte.
  • Sie unterliegt der Schweigepflicht.
  • Die Beratung ist neutral, kostenlos und freiwillig.
  • Die Schulsozialarbeiterin vermittelt weitere Hilfsangebote und Ansprechpartner, schlichtet in Konfliktfällen und unterstützt bei der Entwicklung neuer Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten.

Projekt Respekt Coach

Das Programm „Respekt Coach“ hat das Ziel, ein verständnis- und respektvolles Miteinander an Schulen zu fördern, demokratische Strukturen zu stärken und verfolgt dabei einen primärpräventiven Ansatz.

Durch interaktive Gruppenangebote, Exkursionen und sozialpädagogische Begleitung, lernen Schüler*innen sich im Diskurs mit anderen zu positionieren und unterschiedliche Auffassungen oder religiöse Überzeugungen zu respektieren.

Ansprechpartnerin: Tamara Kühn

kuehn@bbs2-mainz.de oder tamara.kuehn@ib.de

Berufsberatung der Agentur Mainz

Berufsberatungsangebot als PDF herunterladen…

Ahmed Mahmoudi ist mein Name.

Ich bin Dein persönlicher Ansprechpartner für die Berufsberatung.

Mein Beratungsangebot

Ich helfe bei der Berufs- und Studienwahl sowie bei der Suche nach einer weiterführenden Schule. Ich komme regelmäßig an deine Schule und biete Beratungstermine an. Nimm deshalb frühzeitig Kontakt zur mir auf, wenn du: 

  • einen passenden Beruf suchst
  • Fragen zu Berufsinhalten hast
  • eine Ausbildungsstelle suchst
  • Fragen zur Bewerbung hast
  • in deinem Wunschberuf keine Stelle findest und nach Alternativen suchst
  • gesundheitliche oder schulische Schwierigkeiten hast und besonderen Rat und Unterstützung brauchst.
  • eine weiterführende Schule suchst
  • Fragen zur Studienwahl hast

Meine Kontaktdaten:

Ahmed Mahmoudi
Kostenfreie Hotline: 0800 4555500
E-Mail: Mainz.151-Berufsberatung@arbeitsagentur.de

Vertrauenslehrer*innen

Sophie-Scholl-Schule, BBS 2 Mainz, Vertrauenslehrer Schuljahr 2019/20 v.l.n.r.: Frau Sommer, Herr Deli, Frau Bruckner, Herr Dörr

Die größte Ehre, die man einem Menschen antun kann, ist die, dass man zu ihm Vertrauen hat.

(Matthias Claudius)

 

Unsere Aufgaben als Vertrauenslehrer*innen

  • neutraler Vermittler zwischen Schüler*innen und Lehrer*innen

Bei (vermeintlich) unlösbaren Konflikten zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen vermitteln wir als neutrale Person, um zu einer Lösung beizutragen.

  • Berater der Schülervertretung

Wir unterstützen die Schülervertretung und sind Bindeglied zwischen Schüler*innen, Lehrer*innen und Schulleitung. Auf Wunsch beteiligen wir uns auch an den Sitzungen des Schülerrats.

  • Ansprechpartner bei anderen schulischen Problemen

Wir haben ein offenes Ohr, beraten Sie gerne nach einer Terminvereinbarung und vermitteln an passende Stellen weiter. Wir unterliegen der Schweigepflicht.

Das Team der Vertrauenslehrer*innen: Frau Sommer, Herr Deli, Frau Bruckner, Herr Dörr

Wir als Ausbildungs­schule

Lehramtsanwärter*innen (Referendariat)

Wir sind gerne Ausbildungsschule für Lehramtsanwärter*innen!

Unser engagiertes Team begleitet und berät alle Lehramtsanwärter*innen individuell während des Vorbereitungsdienstes. Zusätzliche Gruppenangebote bieten ein Forum für Lernprozesse und kollegialen Austausch.

Wir kooperieren hierzu eng mit dem staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Berufsbildenden Schulen Mainz.

Falls Sie Interesse am Quer- oder Seiteneinstieg in den Lehrerberuf haben, finden Sie hier weiterführende Informationen:

Ansprechpartner bei Fragen zur Lehrerbildung ist Herr Feiten:
feiten@bbs2-mainz.de

Orientierende Praktika

Wie bieten regelmäßig mehrere Praktikumsplätze für die Orientierenden Praktika (OP) an.

In einer gemeinsamen Startveranstaltung vor Beginn des Praktikums planen wir mit Ihnen gemeinsam den Ablauf und Sie lernen uns und die anderen Hospitant*innen kennen.

Allgemeine Informationen hierzu finden Sie unter:

Hospitationen an unserer Schule

Für Interessierte am Seiten- oder Quereinstieg bieten wir die Möglichkeit einer mehrtägigen Hospitation an.

Ansprechpartner bei Fragen zu Praktika und Hospitationen ist Herr Feiten: feiten@bbs2-mainz.de

Weitere Praktika-Möglichkeiten

Zusätzlich zu Praktika für (angehende) Lehrer*innen blicken wir über den Tellerrand hinaus.

Sie interessieren sich für ein Praktikum im Bereich der Schulsozialarbeit?

Sie wollen ein Praktikum im Rahmen des B.A. Erziehungswissenschaft / Pädagogik absolvieren?

Sie suchen einen Praktikumsplatz im Bereich der Gesundheits- und Pflegepädagogik?

Sie haben eine individuelle Praktikumsidee?

Ansprechpartner bei Fragen zu Praktika ist Herr Feiten: feiten@bbs2-mainz.de

Schulische Gremien

Personalrat

Hallo liebe*r Leser*in,

wir sind der örtliche Personalrat (ÖPR) der Sophie-Scholl-Schule und kümmern uns um die Belange unserer Kolleg*innen. Wir sind zuständig für alle Angelegenheiten, die in der Schule entschieden werden, z.B.

  • Beurlaubung zu Fortbildungs­veranstaltungen,
  • Fragen des Arbeitseinsatzes,
  • Genehmigung, Versagung und Widerruf von Nebentätigkeit,
  • Personalanforderungen,
  • Einstellung von Lehrkräften an Ganztagsschulen (GTS) und Schulen mit erweiterter Selbstständigkeit (PES),
  • Datenschutz, Bestellung von Sicherheits-, Datenschutz-, Strahlenschutz- und Gleichstellungs­beauftragten

Wir haben ein Ohr für unser Kollegium und gestalten aktiv unser Schulleben.

Erreichbar sind wir unter personalrat@bbs2-mainz.de

Schüler*innen-Vertretung (SV)

Der Text ist angefragt und folgt in Kürze!

Der Schulelternbeirat der Sophie-Scholl-Schule

Ein Schulelternbeirat wird nur für die ca. 150 minderjährigen Schülerinnen und Schüler gebildet. Die minderjährigen Schülerinnen und Schüler sind vor allem in den einjährigen Bildungsgängen des Berufsvorbereitungsjahres und der Berufsfachschule I.

Die überwiegende Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler an der Sophie-Scholl-Schule sind volljährig.

In den letzten Jahren fanden sich immer Eltern, die bereit waren, einen Schulelternbeirat zu bilden. Auch im Schuljahr 2019/2020 gibt es drei Mitglieder des Schulelternbeirats und drei Stellvertreter/innen. Der Schulelternbeirat wird jedes Jahr neu gebildet, weil fast immer die Kinder der Schulelternbeiräte im Folgejahr nicht mehr an der Schule sind.

Die Aufgaben und Rechte des Schulelternbeirats stehen im Schulgesetz in § 40 des Schulgesetzes.

Der Schulelternbeirat ist umfassend zu informieren über alle Angelegenheiten, die für das Schulleben von „wesentlicher Bedeutung“ sind. Der Schulelternbeirat muss z.B. angehört werden, wenn eine Schule erweitert oder aufgehoben wird oder an einem Schulversuch teilnimmt. Darüber hinaus hat der Schulelternbeirat das Recht mitzubestimmen, wenn eine Schule Grundsätze z.B. für besondere unterrichtliche Angebote aufstellt oder Änderungen der Hausordnung plant.

Kontaktieren können Sie den Schulelternbeirat über schule@bbs2-mainz.de

§ 40 Schulelternbeirat

Der Schulelternbeirat hat die Aufgabe die Erziehungs- und Unterrichtsarbeit der Schule zu fördern und mitzugestalten. Der Schulelternbeirat soll die Schule beraten, sie unterstützen, ihr Anregungen geben und Vorschläge unterbreiten.

Der Schulelternbeirat vertritt die Eltern gegenüber der Schule, der Schulverwaltung und gegenüber der Öffentlichkeit. Er nimmt die Mitwirkungsrechte der Eltern wahr.

Die Schulleiterin oder der Schulleiter unterrichtet den Schulelternbeirat über alle Angelegenheiten, die für das Schulleben von wesentlicher Bedeutung sind.

Der Schulelternbeirat ist anzuhören bei allen für die Schule wesentlichen Maßnahmen, insbesondere bei

  1. Veränderungen des Schulgebäudes, der schulischen Anlagen und Einrichtungen,
  2. der Einführung neuer Lern- und Arbeitsmittel, soweit nicht der Schulbuchausschuss zuständig ist,
  3. Anträgen an den Schulträger mit Bezug auf den Haushaltsplan der Schule,
  4. der Einrichtung von freiwilligen Unterrichtsveranstaltungen (z. B. Arbeitsgemeinschaften),
  5. Fragen im Zusammenhang mit Regelungen der Beförderung der Schülerinnen und Schüler,
  6. Regelungen zur Ausstattung der Schulbibliothek und der Schülerbücherei,
  7. der Festlegung der beweglichen Ferientage.

Des Benehmens mit dem Schulelternbeirat bedürfen

  1. die Maßnahmen für Schulentwicklung und Qualitätssicherung,
  2. die Erweiterung, Einschränkung oder Aufhebung der Schule,
  3. die Einbeziehung der Schule in einen Schulversuch,
  4. die Verleihung einer Bezeichnung oder Änderung der Bezeichnung der Schule,
  5. die Organisation von Unterricht und außerunterrichtlicher Betreuung in der Ganztagsschule,
  6. die Aufstellung von Grundsätzen der Schule für die außerschulische Benutzung der Schulgebäude und Schulanlagen.

Der Zustimmung des Schulelternbeirats bedürfen folgende Maßnahmen der Schule:

  1. Abweichungen von der Stundentafel, soweit sie in das Ermessen der einzelnen Schule gestellt sind, um fachliche oder pädagogische Schwerpunkte zu setzen,
  2. Aufstellung von Grundsätzen eines besonderen unterrichtlichen Angebots,
  3. Aufstellung von Grundsätzen über den Umfang und die Verteilung von Hausaufgaben,
  4. Regelungen für die Teilnahme von Eltern am Unterricht des eigenen Kindes,
  5. Aufstellung von Grundsätzen für die Durchführung von Schulfahrten,
  6. Einführung und Beendigung der Fünftagewoche und wesentliche Änderungen der Unterrichtszeit, soweit sie der einzelnen Schule überlassen sind,
  7. Abschluss von Schulpartnerschaften und Aufstellung von Grundsätzen für den Austausch von Schülerinnen und Schülern,
  8. grundsätzliche Fragen der Berufsberatung, der Gesundheitspflege, der Ernährung und des Jugendschutzes in der Schule,
  9. die Aufstellung von Grundsätzen der Schule für die Durchführung außerunterrichtlicher schulischer Veranstaltungen,
  10. die Aufstellung von Grundsätzen der Schule für die Organisation des Unterrichts bei besonderen Witterungsbedingungen,
  11. die Aufstellung der Hausordnung.

Wird ein Einvernehmen nicht erreicht, so kann die Schulleiterin oder der Schulleiter oder der Schulelternbeirat die Entscheidung des Schulausschusses herbeiführen. Die Rechte der Schulaufsicht bleiben unberührt.

Leitbild

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ENTFALTEN

  • Begabungen und Fähigkeiten entdecken, entfalten und ausleben

  • selbstständiges Denken und Selbstbewusstsein entwickeln

  • eigenes Verhalten und das Verhalten anderer hinterfragen bzw. sich auf Veränderungen einlassen

  • Mut haben, um ungewöhnliche Wege zu gehen

  • Offenheit unterstützen, um vorurteilsfrei und tolerant miteinander umzugehen

  • Engagement und Zivilcourage entwickeln

REDEN

  • die eigene Sprachfähigkeit weiterentwickeln

  • sich eine Meinung bilden und diese vertreten

  • zuhören können

  • Kritik äußern, sich mit Konflikten auseinandersetzen aber auch Kompromisse eingehen

  • die Bereitschaft entwickeln diese Fähigkeiten im Beruf umzusetzen

LERNEN UND HANDELN

  • eigenständig Informationen suchen, verarbeiten und die dafür erforderlichen Methoden erwerben

  • Medien für unterschiedliche Zwecke kompetent nutzen

  • in Gruppen, in der Klasse und in der Schule die engagierte und verantwortliche Zusammenarbeit mit anderen lernen

  • an unterschiedlichen Lernorten Wissen erwerben und Erfahrungen machen

  • berufliches Handeln in Projekten, Praktika und im Rahmen des dualen Systems erproben

  • die Fähigkeit erwerben, Sachverhalte und Verhaltensweisen kritisch zu hinterfragen und Verbesserungsvorschläge zu machen

  • die Bereitschaft und Fähigkeit zu lebenslangem Lernen entwickeln

VERANTWORTUNG

  • den sachgerechten Umgang mit (Arbeits-) Materialien

  • gegenseitiges Wertschätzen

  • konstruktives Zusammenarbeiten im Team

  • Verhaltensweisen zum Selbstschutz gegenüber z.B. Überlastung entwickeln

  • bewusstes Weiterentwickeln der Selbstständigkeit in Schule und Beruf

  • in der Gesellschaft aktiv mitwirken

Geschichte

Die heutige Sophie-Scholl-Schule wurde im Jahre 1896 vom „Verein Mainzer Frauenarbeitsschule“ gegründet. Die Gründer waren sozial engagierte Frauen und Männer, die eine berufliche Bildung auch für Mädchen anbieten wollten, zu damaligen Zeit alles andere als eine Selbstverständlichkeit.

Zunächst wurden Kurse in Nähen, Schneidern, Bügeln, Kunstarbeiten, Buchführung, Stenographie, Französischer und Englischer Handelskorrespondenz sowie für Lehrer – Anwärterinnen in verschiedenen angemieteten Räumen geboten, später kamen Kochkurse und die Kindergärtnerinnenausbildung dazu.
Nach dem ersten Weltkrieg übernahm die Stadt Mainz die Schule, die Gebäude an der Karmeliterstrasse und später am Feldbergplatz wurden bezogen.

Unter den Nationalsozialisten wurde die Schule zur Katharina-Grünewald-Schule“, die „Erziehung zur deutschen Frau und Mutter“ stand im Vordergrund. Bei der ersten Deportation Mainzer Juden wurde die Turnhalle der Feldbergschule als Sammelplatz benutzt.

Erst 1971 wurden die vorher selbständigen Schulen an der Karmeliterstrasse und am Feldbergplatz zusammen gefasst, allerdings bis heute nicht auch räumlich vereinigt.

Im November 1996 wurde die Schulgeschichte in Projekten erarbeitet und am Tag der Offenen Tür vorgestellt. Seit Mai 1999 trägt die Schule nun den Namen „Sophie-Scholl-Schule“

Sophie Scholl

09.05.1921

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Sophie Scholl wurde in Forchtenberg (Württemberg) als viertes von fünf Kindern des Bürgermeisters und späteren Wirtschafts- und Steuerprüfers Robert Scholl und seiner Ehefrau Magdalene geboren.

1933

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Als die Nationalsozialisten in Deutschland die Macht ergreifen, besuchte Sophie als Zwölfjährige das Gymnasium in Ulm. Anfänglich waren Sophie Scholl und ihr Bruder Hans vom Nationalsozialismus durchaus begeistert und hatten in der Hitler-Jugend und im Bund Deutscher Mädel Karriere gemacht. Die Fahrten, die Bewertung von „Heimatliebe“, „Kameradschaft“ und „Volksgemeinschaft“ sprachen die 12-jährige Sophie in ihrer Naturverbundenheit und Heimatliebe an. Aber nicht die Einstellung des Vaters, der von Anfang an gegen Hitler war, sondern eigene Erfahrungen der Beschneidung der eigenen Individualität ließen die Jugendliche zunehmend auf kritische Distanz zum Nationalsozialismus gehen, z.B. das Verbot, russische und norwegische Volkslieder zu singen oder Stefan Zweigs „Sternstunden der Menschheit“ zu lesen.

Die Scholl-Kinder traten deshalb in eine freie Jugendorganisation, die in der Tradition der Wandervogelbewegung stand, ein.

1937

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Im Herbst holten die Nationalsozialisten zum Schlag gegen alle nicht gleichgeschalteten Jugendverbände aus und die Scholl-Kinder wurden verhaftet, Sophie wurde einen Tag lang festgehalten.

Dieses Ereignis markierte eine innere Wende Sophies und führte zur völligen Abkehr Sophie Scholls vom Hitler-Regime.

1940

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Nach dem Abitur machte Sophie Scholl eine einjährige Ausbildung zur Kindergärtnerin am Fröbel-Seminar in Ulm. Danach absolvierte sie sechs Monate Reichsarbeitsdienst und weitere sechs Monate Kriegshilfsdienst in einem Kindergarten.

1942

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Sophie Scholl begann mit ihrem Studium der Fächer Philosophie und Biologie an der Universität München, wo auch ihr Bruder Hans studierte.

Hans machte sie mit Christoph Probst, Alexander Schmorell und Willi Graf bekannt. Die vier Freunde hatten sich zur Organisation „Weiße Rose“ zusammengeschlossen, um Widerstand gegen das Hilter-Regime zu leisten. Sophie Scholl schloss sich der Gruppe an. Auf insgesamt sechs Flugblättern wollten sie den Menschen durch Informationen die Augen über den wahren Charakter des Nationalsozialismus öffnen und zum passiven Widerstand aufrufen.

Die jungen Leute, in deren Kreis sich Sophie zu einer besonders starken Persönlichkeit entwickelte, wussten, dass sie mit den unter dem Symbol der „Weißen Rose“ veröffentlichten Flugblättern ihr Leben riskierten.

18.02.1943

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Sophie und Hans Scholl wurden in der Universität München gefasst, als sie Flugblätter in den Lichthof warfen. Sie wurden noch am selben Tag der Gestapo überstellt und endlosen Verhören unterworfen. Dabei unternahm Sophie den verzweifelten Versuch, zur Schonung ihrer Freunde alle Vorwürfe auf sich zu nehmen. Obwohl ihr, gegen alle Gewohnheit der Gestapo, vom Leiter der Verhöre eine Brücke gebaut wurde, ihren Anteil an den Flugblattaktionen herunterzuspielen, wollte sie sich nicht aus der Verantwortung flüchten.

Noch zwei Tage vor ihrer Verhaftung hatte Sophie gesagt: „Es fallen so viele Menschen für dieses Regime. Es wird Zeit, dass jemand dagegen fällt“.

22.02.1943

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Der berühmt-berüchtigte Präsident des Volksgerichtshofes Roland Freisler verurteilt Sophie und Hans Scholl zum Tode. Noch am Spätnachmittag desselben Tages werden Hans Scholl und die 21-jährige Sophie Scholl enthauptet.

Bis zum Schluss bewahrt sich Sophie eine ungewöhnliche Lebensbejahung. Kurz vor ihrer Hinrichtung stellt Sophie Betrachtungen über ihren Tod an: „So ein herrlicher, sonniger Tag und ich soll gehen. Aber wie viele müssen heutzutage auf den Schlachtfeldern sterben, wie viel junges, hoffnungsvolles Leben… Was liegt an meinem Tod, wenn durch unser Handeln Tausende von Menschen aufgerüttelt und geweckt werden“.

Auf der Rückseite der Anklageschrift, die sich nach ihrer Hinrichtung in Sophies Zelle findet, steht das Wort „Freiheit“.

Autorin: Gaby Lorek-Emrich

Standorte

Sophie-Scholl-Schule

Standort Feldbergplatz
Feldbergplatz 4
55118 Mainz
(Eingang über Hafenstraße)
Bus 76/70 Feldbergplatz

Tel.: 06131/62778-10/-20
Fax: 06131/62778-30
E-Mail: info@bbs2-mainz.de

 

Zweigstelle

Standort Goetheschule
Leibnizstr. 67
55118 Mainz
(Eingang über Colmarstraße)
Bus 62/63 Goetheplatz

Kooperations­partner

Förderverein

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