Sophie-Scholl-Schule Berufsbildende Schule II Mainz 06131 6277810 info@bbs2-mainz.de
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Erzieher*in – berufs­begleitende Form

Fachschule für Sozialwesen

Fachrichtung Sozialpädagogik

Alles für eine gute (Aus)Bildung:

Sie wollen …

  • mit Menschen in unterschiedlichen sozial­pädagogischen Einrichtungen als Fachkraft arbeiten
  • Kompetenzen und Kenntnisse im fachlichen Kontext erwerben und sich auch persönlich auf unterschiedlichen Ebenen weiterentwickeln
  • eine berufsbegleitende Ausbildung absolvieren, die Ihnen im Anschluss zahlreiche Wege der Weiterqualifizierung eröffnet, z.B. ein Studium
  • bereits während der Ausbildung durchgängig Geld verdienen

Sie verfügen über den Sekundarabschluss I und haben entweder …

  • eine berufliche Erstausbildung (z.B. HBF Sozialassistenz) abgeschlossen oder
  • einen Familienhaushalt mit mindestens einem minderjährigen Kind drei Jahre lang geführt oder
  • drei Jahre lang eine hauptberufliche Tätigkeit in einer sozial­pädagogischen Einrichtung ausgeübt

Alternativ verfügen Sie über …

  • die (Fach)Hoch­schulreife und ein viermonatiges einschlägiges Praktikum

Zusätzlich haben Sie einen Ausbildungs­vertrag über 19,5 Wochen­stunden in einer sozial­pädagogischen Einrichtung für die Dauer von 3 Jahren.

Zu Ihrer individuellen Situation beraten wir Sie gerne.

Unser Angebot an Sie:

  • eine interessante Ausbildung mit intensiver Beratung und Unterstützung
  • eine direkte Verknüpfung zwischen schulischen Unterrichtsinhalten und praktischen Erfahrungen
  • moderne Lernformate (z.B. Portfolio), die das individuelle Lernen begünstigen
  • eine zentrale Lage mit sehr guten Verkehrs­anbindungen in der Mainzer Neustadt

Was uns ausmacht:

Wir bilden als Berufsbildende Schule seit vielen Jahrzehnten erfolgreich Fachkräfte im Bereich Sozialwesen aus. Hierzu kooperieren wir mit unterschiedlichen sozialpädagogischen Einrichtungen in Mainz und Umgebung. An unserer Schule arbeiten Lehrer*innen und Schüler*innen miteinander und gestalten Lernprozesse für eine nachhaltige Professionalisierung. Das Lernklima bei uns zeichnet sich durch Respekt und Wertschätzung aus. Als lernende Organisation sind wir immer bemüht, unsere Arbeit zu verbessern.

Eine wichtige Information:

Aktuell wird die Verordnung zur berufsbegleitenden Form der Ausbildung zur/m Erzieher*in überarbeitet.

Die folgenden Informationen beziehen sich auf die bis zum letzten Schuljahr bestehenden Regelungen zum “Schulversuch”.

An dieser Stelle wird die Neufassung bekannt gegeben, sobald sie uns vorliegt.

Voraussetzung für die Teilnahme am Schulversuch: schulischer Teil

  • Teilnahme am Eingangsmodul
  • ein bestandenes Prüfungsmodul (lt. Stundentafel für die Fachschule für Sozialpädagogik, z. B. Lernmodul 5, 7, 10, 11, 12)
  • ein bestandenes fachrichtungs­spezifisches Lernmodul

Voraussetzung für die Teilnahme am Schulversuch: Praxis

  • Arbeitgeber*in und Fachschule kooperieren im Hinblick auf das Erreichen des Ausbildungsziels.
  • Die/der Arbeitgeber*in ermöglicht der/dem Schüler*in ein Projekt gemäß § 10 der Fach­schul­verordnung vom 02. Februar 2005 durchzuführen.
  • Die/der Arbeitgeber*in benennt eine/einen Anleiter*in gemäß § 9, Abs. 1 Fach­schul­verordnung, die/der die Ausbildung entsprechend des Rahmenplans für das Berufspraktikum vom 20.05.2011 begleitet und die fachlichen Leistungen der/des Schüler*in gemäß § 9, Abs. 9 beurteilt und der Fachschule vorlegt.
  • Die/der Schüler*in verpflichtet sich an den Arbeits­gemeinschaften teilzunehmen, die von der Fachschule durchgeführt werden. Die/der Arbeitgeber*in ermöglicht die Teilnahme.

Wichtig: Die Praxisstelle muss im Einzugsbereich der Schule (50km) liegen!

Das Berufspraktikum im Schulversuch: 

Im zweiten Ausbildungsjahr leistet der/die Schüler*in 50% des Berufspraktikums ab und besucht zusätzlich zum regulären Unterricht (15 Wochenstunden) einmal monatlich die schulische Arbeitsgemeinschaft (4 Stunden). Diese wird nach Möglichkeit außerhalb der Arbeitszeit im Nachmittags- und Abendunterricht angeboten.

Im dritten Ausbildungsjahr führt der/die Schüler*in neben diesen gleich bleibenden Verpflichtungen ein Projekt durch und dokumentiert dieses (siehe Fachschulverordnung vom 02. Februar 2005). Neben der Prüfung des schulischen Abschnitts absolvieren die Teilnehmer*innen zusätzlich die Präsentation des Projektes und das Kolloquium zum Abschluss des Berufspraktikums.

Nach erfolgreicher Prüfung in beiden Ausbildungsteilen (schulischer Abschluss plus Abschluss Berufspraktikum) erwirbt der/die Schüler*in am Ende des dritten Ausbildungsjahres die Staatliche Anerkennung als Erzieher*in und die Berechtigung zum Studium an Fachhochschulen in Rheinland-Pfalz.

Bei der Entscheidung für oder gegen eine Teilnahme am Schulversuch ist die Rücksprache mit der Praxisstelle eine wichtige Voraussetzung. Dabei ist gemeinsam die Frage zu klären, ob die fachlichen Leistungen ausreichen, um die zusätzlichen Anforderungen bewältigen zu können. Auch die Lebenssituation sollte reflektiert werden.

(Stand Januar 2013)

FAQ

Frequently Asked Questions – Häufig gestellte Fragen

Wo bzw. wie erhalte ich einen Arbeitsplatz?

Sie bewerben sich selbständig bei entsprechenden Trägern.

Bitte beachten Sie, dass es sich um einen Arbeitsvertrag über 19,5 Wochenstunden in einer sozialpädagogischen Einrichtung handeln muss.

Muss ich den Arbeitsvertrag bereits bei der Bewerbung vorlegen?

Bestenfalls ja. Der Arbeitsvertrag muss der Schule spätestens am 1. Schultag vorgelegt werden, da sonst die Bedingungen für den Schulplatz nicht vorliegen.

Wo finde ich Antworten zu meinen Fragen zur Ausbildung zur/m Erzieher*in?

Wir haben Ihnen eine Übersicht über häufig gestellte Fragen (FAQ) zusammengestellt. Sie finden diese hier:  FAQ Erzieher*in

Wann gehen die Zusagen / Absagen raus?

Die Bescheide werden für alle Schulformen in der Regel Ende März verschickt.

Auf welchem Warteplatz stehe ich?

Auskünfte über den Warteplatz werden nicht bekannt gegeben. 

Kann man die Bewerbung auch online senden?

Nein, die Bewerbung muss auf postalischem Wege oder persönlich im Sekretariat abgegeben werden.

Erfülle ich die Aufnahmevoraussetzungen?

Bitte informieren Sie sich dazu auf unserer Homepage www.bbs2-mainz.de bei der entsprechenden Schulform.

Wie bewerben sich Bewerber*innen mit ausländischen Zeugnissen?

Ausländische Zeugnisse müssen bei der zuständigen Schulaufsichtsbehörde (ADD Trier, Referat 36) eingereicht und von dieser anerkannt werden. Danach können die anerkannten Zeugnisse bei der Sophie-Scholl-Schule Mainz BBS II abgegeben werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Anmeldung

Mit dem Aufnahmeantrag (Formular siehe Service & Infos > Formulare) sind folgende Unterlagen vorzulegen:

  1. Lebenslauf tabellarischer
  2. aktuelle Meldebescheinigung
  3. ein Lichtbild neuesten Datums (auch ausgedruckt möglich)
  4. beglaubigte Abschriften oder beglaubigte Fotokopien der in den Aufnahme­voraussetzungen geforderten Unterlagen (vorläufig das Halbjahreszeugnis)
  5. Bewerber*innen mit ausländischer Staatsbürgerschaft: Nachweis über das Aufenthaltsrecht
  6. Ausländische Zeugnisse müssen bei der jeweiligen Schulaufsichts­behörde anerkannt werden

Eingereichte Unterlagen werden nicht zurück­geschickt und nach Beendigung des Aufnahme­verfahrens ordnungs­gemäß vernichtet.

Die Anmelde­unterlagen müssen rechtzeitig und vollständig vorgelegt werden, andernfalls können Sie für die Aufnahme an der Schule nicht berücksichtigt werden. Nachweise, die nicht beglaubigt sind, gelten als nicht vorgelegt.

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Weitere Informationen:

Für Ihre Fragen sind wir telefonisch erreichbar

Mo - Fr von 7:45 Uhr bis 11:45 Uhr unter der Telefonnummer 06131/62778-10

Für persönliche Beratungen stehen wir Ihnen gerne nach Vereinbarung zur Verfügung.

Unsere Schule ist mit folgenden Buslinien zu erreichen:
Linie 70 und Linie 76, Haltestelle Feldbergplatz

Wir beraten Sie
gerne persönlich.
Sie erreichen uns
telefonisch, per E-Mail
oder können einen
Besuchstermin
vereinbaren.

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Infotag: 1. Samstag im Februar
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Anmeldeschluss: 01. März