Schulgeschichte

Die heutige Sophie-Scholl-Schule wurde im Jahre 1896 vom „Verein Mainzer Frauenarbeitsschule“ gegründet. Die Gründerinnen und Gründer waren sozial engagierte Frauen und Männer, die eine berufliche Bildung auch für Mädchen anbieten wollten, zur damaligen Zeit alles andere als eine Selbstverständlichkeit.

Zunächst wurden Kurse in Hand- und Maschinennähen, Schneidern, Bügeln, Kunstarbeiten, Buchführung, Stenographie, französischer und englischer Handelskorrespondenz sowie Unterweisungen für „Lehrerinnen-Aspirantinnen“ in verschiedenen angemieteten Räumen geboten. Später kamen Kochkurse und die Ausbildung von Kindergärtnerinnen dazu.

Ab 1922 gab es zusätzlich eine „Mädchenfortbildungsschule“ in Mainz im Karmeliterkloster. Ab 1930 hieß diese „Hauswirtschaftliche Berufsschule“. 1937 wurde sie in „Hauswirtschaftliche und Gewerbliche Mädchenberufsschule“  und 1966 in „Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Berufsschule“ umbenannt.

Nach dem ersten Weltkrieg übernahm die Stadt Mainz die beiden Schulen, die Gebäude in der Karmeliterstraße und später am Feldbergplatz wurden bezogen.

Unter den Nationalsozialisten wurde die Frauenarbeitsschule zur „Katharina-Grünewald-Schule“, die „Erziehung zur deutschen Frau und Mutter“ stand im Vordergrund. Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte wieder eine Umbenennung in „Städtische Frauenarbeitsschule“.

Bei der ersten Deportation Mainzer Juden wurde die Turnhalle der Feldbergschule als Sammelplatz benutzt.

Erst 1971 wurden die vorher selbständigen Schulen, die „Städtische Frauenarbeitsschule“ am Feldbergplatz und die „Hauswirtschaftliche und landwirtschaftliche Berufsschule“ an der Karmeliterstraße, zusammengelegt. Bis heute ist es allerdings nicht gelungen, dass daraus ein Standort für ehemals zwei Schulen wurde. Aktuell plant die Stadt Mainz, endlich die Zusammenlegung auch räumlich vorzunehmen.

Im November 1996 wurde die Schulgeschichte in Projekten erarbeitet und am Tag der Offenen Tür vorgestellt. Seit Mai 1999 trägt die Schule den Namen „Sophie-Scholl-Schule Mainz BBS II“.

Erst 1971 wurden die vorher selbständigen Schulen an der Karmeliterstrasse und am Feldbergplatz zusammen gefasst, allerdings bis heute nicht auch räumlich vereinigt.

Im November 1996 wurde die Schulgeschichte in Projekten erarbeitet und am Tag der Offenen Tür vorgestellt. Seit Mai 1999 trägt die Schule nun den Namen „Sophie-Scholl-Schule“